Mischna Tora Talmud

Mischna Tora Talmud

Jesaja Kapitel 3 - Gelesen und erläutert nach jüdischer Auslegung

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1 Denn siehe, der Herr, der Ewige der Herrscharen, nimmt von Jeruschalajim und Jehudah Stütze und Krücke, jede Brotstütze und jede Wasserstütze: 2 Held und Kriegsmann, Richter und Propheten und Wahrsager und Greis, 3 Obersten über fünfzig und Angesehenen und Rat und Zauberverständigen und Beschwörungskundigen. 4 Und Ich setze Knaben als ihre Fürsten, und Unmündige beherrschen sie. 5 Und das Volk drängt Mann gegen Mann, und der eine gegen den anderen: es erfrecht sich der Knabe gegen den Greis, und der Geringe gegen den Geehrten. 6 Wenn ein Mann seinen Bruder aus seines Vaters Hause anfasst sprechend: Ein Kleid hast du? Sei uns ein Führer, und diesen Verfall nimm unter deine Hand; 7 So hebt er an selbigem Tage an und spricht: Ich kann keinen Verband anlegen, und in meinem Hause ist nicht Brot und nicht Kleid. Machet mich nicht zum Volksführer. 8 Denn es sinkt Jeruschalajim und Jehudah fällt, denn ihre Zunge und ihre Taten sind gegen den Ewigen, zu erzürnen die Blicke seiner Herrlichkeit. 9 Die Züge ihres Angesichtes zeugen gegen sie, und ihre Sünden wie Sedom machen sie offenkundig, verhehlen nicht. Weh ihrer Seele, denn sie reifen sich das Verderben. 10 Rühmet den Gerechten, denn ihm geht es gut, denn die Frucht ihrer Werke werden sie essen. 11 Wehe, dem Frevler ergeht es schlecht, denn nach dem Verdienst seiner Hände wird ihm getan. 12 Mein Volk, - seine Treiber sind Unmündige, und Frauen beherrschen es. Mein Volk, deine Leiter führen irre und die Richtung deiner Pfade vernichten sie. 13 Hingestellt hat sich zu rechten der Ewige und Er steht Völker zu richten. 14 Der Ewige geht ins Gericht mit den Ältesten Seines Volkes und Seinen Fürsten: Ihr habt ja abgeweidet den Weinberg, der Raub des Armen ist in euren Häusern; 15 Was habt ihr Mein Volk zu zertreten und das Angesicht der Armen zu zermalmen? ist der Spruch des Herrn, des Ewigen der Heerscharen. 16 Und der Ewige spricht: Weil sich überhoben die Töchter Zijon’s und einhergehen, die Hälse getreckt, und die Augen umherwerfend; trippelnden Ganges gehen sie, und mit ihren Füssen machen sie Geklirr; 17 So macht der Herr kahl die Scheitel der Töchter Zijon’s und der Ewige wird ihre Scham entblössen. 18 An jenem Tage nimmt der Herr hinweg den Schmuck der Fussschellen, und die Netze, und die Monde; 19 Die Ohrgehänge, und die Ketten, und die Flore; 20 Die Kopfzeuge, und die Schrittkettchen, und die Schnüre, und die Riechfläschchen, und die Amulette, 21 Die Ringe, und die Nasenringe; 22 Die Feierkleider, und die Mäntel, und die Oberkleider, und die Taschen; 23 Die Spiegel, und die Hemdchen, und die Kopfbunde, und die Schleier. 24 Und statt des Duftes soll Modergeruch kommen und statt des Gürtels ein Strick, und statt des Lockenwerks eine Glatze, und statt des Festgewandes ein grobfaseriger Gurt, Brandfleck statt der Schönheit. 25 Deine Männer fallen durch das Schwert, und deine Macht im Kriege. 26 Und es ächzen und trauern ihre Tore, und ausgeräumt sitzt sie auf der Erde.

1 Und an jenem Tage fassen sieben Frauen Einen Mann an, und sprechen: Unser Brot wollen wir essen, und unser Kleid tragen; nur lass’ nach deinem Namen uns heissen, nimm hinweg unsere Schmach.


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Über diesen Podcast

Jüdische Werke auf Deutsch, gelesen und erläutert.

von und mit Igor Itkin

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