Mischna Tora Talmud

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Bawa Metzia 8.7 Pflichten des Mieters und des Vermieters

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Wenn jemand seinem Nächsten ein Haus vermietet, so ist der Vermieter verpflichtet, Türen, Riegel, Schloss und jede Sache, die eine Handwerksarbeit ist, machen zu lassen; aber eine Sache, die keine Handwerksarbeit ist, muss der Mieter machen lassen. Der Mist gehört dem Hausherrn; dem Mieter gehört nur, was aus dem Backofen und dem Kochherd kommt.

Bawa Metzia 8.6 Kündigunsfristen

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Wenn jemand seinem Nächsten ein Haus in der Regenzeit vermietet, so kann er ihn von Sukot bis Pessach nicht hinaussetzen. In der Sommerzeit muss man dreißig Tage zuvor aufkündigen. In großen Städten muss man sowohl in der Sommerzeit als auch in der Regenzeit zwölf Monate vorher kündigen. Kaufläden muss man sowohl in kleinen als auch in großen Städten zwölf Monate zuvor kündigen. Rabban Schimon, Sohn des Gamliel, sagt: Einen Bäcker- oder Färberladen muss man drei Jahre vorher kündigen.

Bawa Metzia 8.5 Mein Land, seine Bäume, wessen Früchte?

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Wenn jemand seine Ölbäume zu Holz verkauft und sie tragen Früchte, von denen ein Sea weniger als ein Viertel Log Öl gibt, so gehören diese dem Eigentümer der Ölbäume. Tragen sie aber Früchte, von denen ein Sea ein Viertel gibt, und es sagt der eine: „Meine Ölbäume haben es hervorgebracht”, und der andere sagt: „Mein Land hat es erzeugt”, so teilen sie. Hat ein Strom seine Ölbäume weggeschwemmt und in das Feld seines Nächsten versetzt, und es sagt der eine: „Meine Ölbäume haben die Früchte hervorgebracht”, und der andere sagt: „Mein Land hat sie erzeugt”, so teilen sie.

Bawa Metzia 8.4 Erwerb durch Tausch und Zweifelsfälle

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Hat jemand eine Kuh gegen einen Esel vertauscht und jene hat geboren, oder hat jemand seine Sklavin verkauft und sie hat geboren und dieser sagt: „Bevor ich verkauft habe, hat die Geburt stattgefunden”, und der Käufer sagt: „Es geschah, nachdem ich gekauft hatte”, so teilen sie. Hatte jemand zwei Knechte, einen großen und einen kleinen, oder zwei Äcker, einen großen und einen kleinern, und er hat einen verkauft; der Käufer sagt: „Ich habe den großen verkauft”, und jener sagt: „Ich weiß nicht”, so hat er den großen erworben. Sagt der Verkäufer: „Ich habe den kleinen verkauft”, und der andere sagt: „Ich weiß nicht”, so gehört ihm nur der kleine. Sagt der Eine: „Es war der große”, und der andere sagt: „Es war der kleine”, so schwöre der Verkäufer, dass er den kleinen verkauft hat. Sagt der eine: „Ich weiß nicht”, und der andere sagt ebenfalls: „Ich weiß nicht”, so teilen sie.

Bawa Metzia 8.3 Wann der Spediteur verantwortlich ist

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Entleiht jemand eine Kuh von seinem Nächsten, und dieser schickt sie ihm durch seinen Sohn, durch seinen Knecht oder durch seinen Boten, oder durch den Sohn, Knecht oder Boten des Entleihers, und sie stirbt, so ist er frei. Hat aber der Entleiher zu ihm gesagt: „Schicke sie mir durch meinen Sohn, durch meinen Knecht oder durch meinen Boten; oder durch deinen Sohn, durch deinen Knecht oder durch deinen Boten”, oder der Verleiher hat zu jenem gesagt: „Ich will sie dir schicken durch meinen Sohn, durch meinen Knecht oder durch meinen Boten, oder durch deinen Sohn, durch deinen Knecht oder durch deinen Boten”, und der Entleiher hat darauf zu ihm gesagt: „Schicke”, und er hat sie geschickt und sie sind gestorben, so ist er schuldig. Ebenso verhält es sich beim Zurücksenden.

Jesaja 7 Wort für Wort nach jüdischer Auslegung

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Wer ist Immanuel und wer ist seine Mutter?
Vers 1 — 00:16
Vers 2 — 06:39
Vers 3 — 09:46
Vers 4 — 13:16
Vers 5 — 15:58
Vers 6 — 16:32
Vers 7 — 17:49
Vers 8 — 18:07
Vers 9 — 21:51
Vers 10-11 — 23:21
Vers 12 — 24:00
Vers 13 — 24:37
Vers 14 — 25:28
Vers 15 — 33:30
Vers 16 — 34:30
Vers 17 — 36:23
Vers 18 — 38:02
Vers 19 — 38:53
Vers 20 — 39:53
Vers 21 — 41:30
Vers 22 — 42:21
Vers 23 — 43:33
Vers 24 — 44:13
Vers 25 — 44:48
Zusammenfassung — 45:31

Bawa Metzia 8.2 Mieter und zugleich Entleiher

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Hat jemand eine Kuh derart entliehen, dass er sie auf einen halben Tag entliehen und auf einen halben Tag gemietet, oder auf heute entliehen und auf morgen gemietet hat, oder hat er eine Kuh gemietet und eine entliehen, und sie ist gestorben; nun sagt der Verleiher: „Die entliehene ist gestorben”, „am Tag, an dem sie entliehen war, ist sie gestorben”, „zu einem Zeitpunkt, zu dem sie entliehen war, ist sie gestorben”, der andere aber sagt: „Ich weiß nicht”, so ist er schuldig. Sagt der Mieter: „Die gemietete ist gestorben”, „am Tag, an dem sie gemietet war, ist sie gestorben”, „zum Zeitpunkt, zu dem sie gemietet war, ist sie gestorben”, jener aber sagt: „Ich weiß nicht”, so ist er frei. Sagt der eine: „Es war die entliehene”, der andere: „die gemietete”, so soll der Mieter schwören, dass die gemietete gestorben ist. Sagt der eine: „Ich weiß nicht”, und der andere sagt ebenfalls: „Ich weiß nicht”, so teilen sie.

Bawa Metzia 8.1 Wann der Entleiher nicht bezahlen muss

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Wenn jemand eine Kuh entliehen und deren Eigentümer mit ihr entliehen oder deren Eigentümer mit ihr gemietet hat, oder wenn er zuerst den Eigentümer entliehen oder gemietet und nachher die Kuh entliehen hat und diese gestorben ist, so ist er frei, denn es heißt (2 Moses 22:14): „Wenn sein Herr bei ihm war, bezahlt er nicht.” Hat er aber zuerst die Kuh entliehen und nachher den Eigentümer entliehen oder gemietet, und die Kuh ist gestorben, so ist er schuldig, denn es heißt (ebd. 13): „Ist der Herr nicht bei ihm, so muss er bezahlen.”

Bawa Metzia 7.11 unerfüllbare Bedingungen

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Wer etwas ausbedingt, das dem in der Tora Vorgeschriebenen zuwiderläuft, dessen Bedingung ist ungültig. Jede Bedingung, der eine Handlung vorangeht, ist ungültig. Ist es einem möglich, irgend etwas am Ende zu erfüllen und man hat ihm dies anfangs als Bedingung gestellt, dann ist die Bedingung gültig.

Bawa Metzia 7.10 Wenn ein Tier von der Bergspitze fällt

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Ist das Vieh auf gewöhnliche Weise gestorben, so ist dies ein Zwangs-Unfall; hat er es aber gequält und es ist gestorben, so ist es kein Zwangs-Unfall. Ist es auf steile Bergspitzen gestiegen und herabgefallen, so ist dies ein Zwangs-Unfall; hat er es aber auf steile Bergspitzen geführt und es ist herabgefallen und gestorben, so ist es kein Zwangs-Unfall. Ein unentgeltlicher Hüter kann ausbedingen, vom Schwur frei zu sein; ebenso der Entleiher, vom Bezahlen frei zu sein; und der Lohnhüter und der Mieter, sowohl vom Schwur als auch vom Bezahlen frei zu sein.

Über diesen Podcast

Jüdische Werke auf Deutsch, gelesen und erläutert.

von und mit Igor Itkin

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