Mischna Tora Talmud

Mischna Tora Talmud

Bawa Metzia 7.7 Wann Arbeiter nicht essen dürfen

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Mietet jemand Arbeiter, damit sie in seiner vierjährigen Pflanzung arbeiten, so dürfen sie davon nicht essen. Hat er es ihnen aber nicht kundgetan, so muss er auslösen und sie essen lassen. Sind seine Feigenkuchen zerfallen oder seine Fässer aufgegangen, so dürfen sie davon nicht essen. Hat er es ihnen aber nicht kundgetan, so muss er verzehnten und sie essen lassen.

Bawa Metzia 7.6 Grundrecht aufs Essen

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Man kann Geld bedingen für sich selbst, für seinen Sohn und seine Tochter, die volljährig sind, für seinen Sklaven und seine Sklavin, die volljährig sind, und für seine Frau, weil diese Verstand haben; man kann aber nicht bedingen für seinen Sohn und seine Tochter, die minderjährig sind, für seine Sklaven und seine Sklavin, die minderjährig sind, und für sein Vieh, weil diese keinen Verstand haben.
משנה

Bawa Metzia 7.5 Ein Fresser

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Ein Arbeiter darf Gurken essen selbst im Wert eines Denar, ebenso Datteln selbst im Wert eines Denar. R. Elasar, Sohn des Chasma, sagt: Ein Arbeiter darf nicht mehr essen, als sein Lohn beträgt. Die Weisen aber erlauben es; doch meinen sie, belehrt man den Menschen, er möchte kein Fresser sein, denn sonst verschlösse er jede Tür vor sich.

Bawa Metzia 7.4 Wann dürfen Arbeiter essen?

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Arbeitet er bei Feigen, so darf er nicht von den Weintrauben essen; arbeitet er bei Weintrauben, so darf er nicht von den Feigen essen; doch darf er sich zurückhalten, bis er an den Ort der schönen Früchte gelangt, um dort zu essen. Bei allen hat man es übrigens nur zur Zeit der Arbeit gestattet; jedoch hat man, um gleichsam Verlorenes dem Eigentümer zurückzugeben, verordnet, dass Arbeiter essen dürfen, während sie von einer Reihe zur anderen gehen, und wenn sie von der Kelter zurückkehren; und den Esel darf man von seiner Last essen lassen, während er abgeladen wird.

Bawa Metzia 7.3 Mit Händen und Füßen arbeiten

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Mag er mit seinen Händen und nicht mit seinen Füßen, mit seinen Füßen und nicht mit seinen Händen, oder auch nur mit seiner Schulter arbeiten; so darf er essen. R. Josse, Sohn des Jehuda, sagt: Nur, wenn er mit seinen Händen und seinen Füßen arbeitet.

Bawa Metzia 7.2 Bei der Arbeit naschen

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Folgende dürfen nach dem Gesetz der Tora essen: Wer an dem am Boden Haftenden arbeitet, während die Schlussarbeit verrichtet wird, oder wer an dem vom Boden Abgepflückten arbeitet, bevor dessen Bereitung vollendet ist; aber nur bei einem Ding, das aus der Erde wächst. Folgende aber dürfen nicht essen: Wer an dem am Boden Haftenden arbeitet, während nicht die Schlussarbeit stattfindet, oder an dem vom Boden Abgepflückten, nachdem dessen Zubereitung vollendet ist, oder an einem Ding, das nicht aus der Erde wächst.

Bawa Metzia 7.1 Eine Mahlzeit wie bei König Schlomo

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Wenn jemand Arbeiter mietet und sagt zu ihnen, dass sie früh anfangen und spät aufhören sollen; so ist er an einem Ort, wo es üblich ist, nicht früh anzufangen und spät aufzuhören, nicht berechtigt, sie dazu zu zwingen. Wo es üblich ist zu verköstigen, muss er sie verköstigen; wo es üblich ist, Süßes zu verabreichen, muss er es verabreichen: alles nach dem Ortsbrauch. Einst geschah es, dass R. Jochanan, Sohn des Mathia, zu seinem Sohn sprach: „Gehe hinaus, miete uns Arbeiter!” Da ging er und machte mit ihnen Verköstigung aus, und als er zu seinem Vater wiederkam, sprach dieser zu ihm: „Mein Sohn, selbst wenn du ihnen Speisen bereitest, wie die Mahlzeit des Schelomo zu seiner Zeit war, hast du deine Pflicht gegen sie nicht erfüllt, da sie Kinder von Awraham, Jitzchak und Jaakow sind; vielmehr magst du, bevor sie die Arbeit beginnen, hinausgehen und zu ihnen sagen: ‚Ich nehme euch nur unter der Bedingung, dass ihr von mir nur Brot und Hülsenfrüchte zu fordern habt.’” Rabban Schimon, Sohn Gamliels, sagt: Er hätte dies nicht zu sagen bedurft, denn alles geht nach dem Ortsbrauch.

Bawa Metzia 6.8 weitere Details über den Hüter

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Wer ein Fass von einem Ort zum anderen trägt und es zerbricht, sei er ein unentgeltlicher Hüter, oder sei er ein Lohnhüter, so muss er schwören. R. Elasar sagt: Zwar müssen sie beide schwören, doch würde es mich wundern, wenn dieser und jener schwören könnten!

Bawa Metzia 6.7 Pfand verleihen für guten Zweck?

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Wer seinem Nächsten auf ein Pfand geliehen hat, ist ein Lohnhüter. R. Jehuda sagt: Hat er ihm Geld geliehen, so ist er ein unentgeltlicher Hüter; hat er ihm Früchte geliehen, so ist er ein Lohnhüter. Abba Schaul sagt: Man darf das Pfand eines Armen vermieten, um den Mietlohn von der Schuld immerfort abzuziehen, weil man damit gleichsam Verlorenes zurückbringt.

Über diesen Podcast

Jüdische Werke auf Deutsch, gelesen und erläutert.

von und mit Igor Itkin

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