Mischna Tora Talmud

Mischna Tora Talmud

Jesaja Kapitel 1 - Gelesen und erläutert, nach jüdischer Auslegung

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Nach der Zunz Bibel:

  1. Offenbarung des Jeschajahu, Sohnes Amoz, die er geschaut über Jehudah und Jeruschalajim in den Tagen des Usijahu, Jotam, Achas, Jechiskijahu, der Könige von Jehudah.
  2. Höret, ihr Himmel, und horch’ auf, Erde, denn der Ewige redet: Kinder habe Ich gross gezogen und aufwachsen lassen, aber sie sind Mir abtrünnig geworden.
  3. Es kennt der Ochs seinen Eigner, und der Esel die Krippe seines Herrn. Jisraël erkennet nicht, Mein Volk siehet nicht.
  4. Weh! sündiges Volk, schuldbelastete Nation, Brut der Missetäter, entartete Kinder; verlassen haben sie den Ewigen, verworfen den Heiligen Jisraël’s; sie sind zurückgewichen.
  5. Wozu wollt ihr fürder geschlagen werden? Ihr mehret den Abfall. Jegliches Haupt ist krank und jegliches Herz ist siech.
  6. Vom Fussballen bis zum Haupt ist nichts Heiles daran. Wunde und Beule und frischer Schlag. Nicht sind sie ausgedrückt und nicht verbunden worden, und nicht erweicht mit Öl.
  7. Euer Land - eine Öde, eure Städte feuerverbrannt, eure Boden - vor euren Augen verzehren ihn Fremde, dass er eine Öde ist, wie Zerstörung durch Fremde.
  8. Und übrig bleibt die Tochter Zijon, wie eine Hütte im Weinberg, wie eine Nachthütte im Kürbisfeld, wie eine belagerte Stadt.
  9. Wo nicht der Ewige der Heerscharen uns übrig liess einen Rest so gering, wie Sedom wären wir, Amorah glichen wir.
  10. Höret das Wort des Ewigen, ihr Herren Sedom’s, horchet auf die Lehre unseres Gottes, Volk von Amorah!
  11. Wozu Mir die Menge eurer Opfer? spricht der Ewige. Ich bin satt der Ganzopfer von Widdern, und des Fettes der Masttiere, und das Blut der Farren, und Lämmer und Böcke begehr’ Ich nicht.
  12. So ihr kommt zu erscheinen vor Meinem Angesichte, wer verlangt Solches von eurer Hand, zu zertreten Meine Höfe?
  13. Bringet nicht mehr Gabe der Lüge! Räucherwerk des Greuels ist Mir das; verkündet (nicht mehr) an Neumond und Sabbat Berufung! Ich dulde nicht Untat und Festversammlung.
  14. Eure Neumonde und eure Feste hasset Meine Seele, sie sind Mir eine Bürde geworden; Ich bin müde sie zu tragen.
  15. Und indem ihr eure Hände ausbreitet, verberge Ich Meine Blicke vor euch, auch wenn ihr Gebete häufet, höre Ich nicht. Eure Hände sind voll Blut;
  16. Waschet euch, säubert euch, schaffet fort eure bösen Taten aus Meinen Augen, lasset ab zu freveln;
  17. Lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, befriedigt, dem Gewalt geschehen, sprechet Recht der Waise, führet den Streit der Witwe.
  18. Wohlan denn und lasst uns rechten, spricht der Ewige: wenn eure Sünden sind wie Karmesin, weiss wie Schnee sollen sie werden; wenn sie rot sind wie Purpur, wie Wolle sollen sie werden.
  19. Wenn ihr willig seid und höret, das Beste des Landes sollt ihr essen.
  20. Aber wenn ihr euch weigert und widerspenstig seid, sollt ihr vom Schwerte gefressen werden; denn der Mund des Ewigen hat geredet.
  21. Wie ist zur Buhlerin geworden die bewährte Stadt! sie, voll von Recht, Gerechtigkeit wohnte darin, und jetzt Mordgierige.
  22. Dein Silber ist zu Schlacken geworden, dein Trank verfälscht durch Wasser.
  23. Deine Fürsten Unbändige und Diebsgesellen, allzumal Bestechung liebend und jagend nach Bezahlung; der Waise sprechen sie kein Recht, und der Streit der Witwe kommt nicht zu ihnen.
  24. Darum ist der Spruch des Herrn, des Ewigen der Heerscharen, des Gewaltigen Jisraël’s: Ha, Ich letze Mich an Meinen Widersachern, und räche Mich an Meinen Feinden.
  25. Und wende Meine Hand gegen dich, und läutere wie Lauge deine Schlacken und schaffe fort all dein unedles Metall.
  26. Und stelle her deine Richter wie vormals, und deine Räte wie zu Anfang. Nachher wird dir zugerufen: Stadt der Gerechtigkeit, bewährte Feste!
  27. Zijon wird durch Recht erlöst, und seine Bekehrten durch Gerechtigkeit.
  28. Und Sturz über die Abtrünnigen und Sünder allesamt, und die den Ewigen verlassen, gehen unter.
  29. Denn zuschanden werden sie ob der Terebinthen, die eure Lust sind, und erröten müsset ihr ob der Gärten, die euch gefallen.
  30. Denn ihr werdet wie eine Terebinthe, an ihren Blättern welk, und wie ein Garten, der ohne Wasser ist.
  31. Und es wird der Schutzherr zu Werg, und sein Werkmeister zum Funken, und beide zusammen verbrennen und niemand löscht.

Kommentare

Alexander Günsberg
by Alexander Günsberg on 04. Dezember 2019
Deine Kommentare sind von tiefem jüdischen und geschichtlichem Wissen geprägt. Es war mir Freunde und Bereicherung, sie zu hören. Herzliches Schalom Alexander Günsberg www.alexander-guensberg.com
Alexander Günsberg
by Alexander Günsberg on 04. Dezember 2019
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Über diesen Podcast

Jüdische Werke auf Deutsch, gelesen und erläutert.

von und mit Igor Itkin

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